P-Konto 2026: Pfändungsschutzkonto einrichten und nutzen
026: Pfändungsschutzkonto einrichten und nutzen
Das P-Konto (Pfändungsschutzkonto) schützt einen Teil des Guthabens auf dem Girokonto vor Pfändung. Es ist ein gesetzliches Recht — jede Bank muss ein normales Girokonto auf Antrag in ein P-Konto umwandeln.
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| Situation | Monatlicher Pfändungsschutz |
|---|---|
| Grundbetrag (keine Unterhaltspflichten) | 1.402,28 EUR |
| + 1 Unterhaltspflicht | 1.929,99 EUR |
| + 2 Unterhaltspflichten | 2.229,43 EUR |
| + 3 Unterhaltspflichten | 2.528,87 EUR |
| + 4 Unterhaltspflichten | 2.828,31 EUR |
| + 5 Unterhaltspflichten | 3.127,75 EUR |
Nicht verbrauchte Beträge können in den Folgemonat übertragen werden (max. 1 Monat Übertrag).
P-Konto einrichten: Schritt für Schritt
- Antrag bei der eigenen Bank (formlos oder auf Formular) — kein Weigerungsrecht der Bank
- Bank wandelt das Konto innerhalb von 4 Geschäftstagen um
- Für erhöhten Schutz (Unterhaltspflichten, Sozialleistungen): Bescheinigung einreichen (Arbeitgeber, Jobcenter, Beratungsstelle)
- Ab dem Tag der Umwandlung gilt der Pfändungsschutz automatisch
Was auf dem P-Konto besonders geschützt ist
- Sozialleistungen (Bürgergeld, Wohngeld, Kindergeld): Zusätzlicher einmonatiger Schutz — können nicht sofort gepfändet werden
- Einmalzahlungen (z.B. Weihnachtsgeld): Schutz nur für den Pfändungsfreibetrag des Zuflusssmonats
- Kontoguthaben: Nur das Guthaben bis zur Freigrenze ist geschützt — darüber hinaus kann gepfändet werden
Nachteile und Einschränkungen des P-Kontos
- Nur ein P-Konto pro Person erlaubt — auch wenn mehrere Konten vorhanden
- Keine Überziehungsmöglichkeit (Dispo) beim P-Konto
- Manche Bankdienstleistungen können eingeschränkt sein
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Häufig gestellte Fragen zum P-Konto
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Kreditmanagement: Schulden sinnvoll einsetzen

Nicht alle Schulden sind schlecht. Produktive Schulden – ein Kredit für eine renditebringende Immobilie, eine Ausbildung oder die Unternehmensfinanzierung – können langfristig Vermögen aufbauen. Konsumschulden – Dispokredit für Urlaub, Handyvertrag mit versteckten Kosten – sind hingegen teuer und sollten vermieden werden.
Der Dispokredit ist mit 10–14 % Zinsen der teuerste Kredit überhaupt. Wer dauerhaft im Dispo lebt, zahlt pro 1.000 EUR Überziehung bis zu 140 EUR Zinsen pro Jahr – mehr als viele Sparanlagen in drei Jahren einbringen. Ein Ratenkredit zur Umschuldung des Dispos kann die Kosten drastisch senken.
SCHUFA und Bonität: Was Banken wirklich prüfen
Die Kreditwürdigkeit wird in Deutschland hauptsächlich durch die SCHUFA-Score bestimmt. Ein Score über 97 % gilt als sehr gut, unter 90 % als problematisch. Negative SCHUFA-Einträge (Mahnungen, Insolvenzen, Zahlungsausfälle) können Kreditanfragen für Jahre erschweren.
Zur Verbesserung der Bonität: Rechnungen immer pünktlich bezahlen, nicht zu viele Kreditkarten gleichzeitig besitzen, keine unnötigen Kreditanfragen stellen (Konditionsanfrage statt Kreditanfrage nutzen). Die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO kann einmal jährlich bei der SCHUFA angefordert werden, um Fehler zu finden und korrigieren zu lassen.
Weiterführende Informationen: BaFin – Verbraucherinformation Kredite


