immobilien als altersvorsorge berechnen

Vorsorge 2026: Altersvorsorge, Absicherung und private Ergänzungen

10 Jahre3,65%
15 Jahre3,76%
Stand: 11.04.2026 | Quelle: Interhyp

026: Altersvorsorge, Krankenvorsorge und Absicherung im Überblick

Vorsorge bedeutet finanzielle Sicherheit für alle Lebenslagen — Alter, Krankheit, Berufsunfähigkeit, Tod. In Deutschland besteht eine Pflichtvorsorge über die Sozialversicherung, aber die staatliche Absicherung deckt für viele nicht den gewohnten Lebensstandard ab. Private Vorsorge ist für die meisten unverzichtbar.

Vorsorge-Überblick: Was die Sozialversicherung leistet und was fehlt

Risiko Gesetzliche Absicherung Deckungsgrad Private Ergänzung nötig?
Alter Gesetzliche Rentenversicherung ca. 48–55 % des letzten Lohns Ja — dringend
Krankheit Gesetzliche Krankenversicherung Gut (gesetzl. Leistungskatalog) Optional (Zusatz für Zähne, Krankenhaus)
Pflege Gesetzliche Pflegeversicherung Teilweise (bis 2.005 EUR/Mo) Ja — Eigenanteil oft 1.500+ EUR/Mo
Berufsunfähigkeit Erwerbsminderungsrente (ab voll-EM) Gering (ca. 30–40 % des letzten Lohns) Ja — BU-Versicherung wichtig
Tod Witwenrente / Waisenrente Teilweise (55 % der Rente) Bei Familien mit Kindern empfohlen
Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld I (12–24 Monate) 60–67 % des Nettolohns, begrenzt Optional (Rücklagen empfohlen)
Was kostet mein Kredit?
Monatliche Rate ---
Vollständige Berechnung →
Zins 3,65 % (10J) | Annuitätendarlehen

Die wichtigsten privaten Vorsorgeprodukte im Vergleich

Produkt Zweck Steuerliche Förderung Für wen
ETF-Sparplan Altersvorsorge, flexible Anlage Keine direkte Förderung, aber günstige Abgeltungssteuer Alle — besonders als Basis
Riester-Rente Altersvorsorge mit staatl. Zulagen Zulagen + Steuerabzug Arbeitnehmer mit Kindern
Rürup-Rente Altersvorsorge Selbstständige Bis 29.344 EUR p.a. absetzbar 2026 Selbstständige, Gutverdiener
Betriebliche AV Rente über Arbeitgeber Steuerfrei bis 644 EUR/Mo Alle Arbeitnehmer
BU-Versicherung Berufsunfähigkeitsschutz Beiträge teilweise als Sonderausgaben Alle Berufstätigen dringend
Risikolebensversicherung Hinterbliebenenabsicherung Keine direkte Förderung Familien mit Kindern

Wann mit Vorsorge anfangen? — Die Zeitachse

Mit 20–30 Jahren: ETF-Sparplan starten (Zinseszins-Effekt über 30–40 Jahre entscheidend), BU-Versicherung abschließen (günstigste Phase). Mit 30–40 Jahren: Eigenheim finanzieren oder weiter mietend Kapital aufbauen, betriebliche AV maximieren, Riester-Rente für Familien. Mit 45–55 Jahren: Rentenlücken-Analyse, freiwillige RV-Beiträge zur Abschlagsminderung, Erbschaft und Testament regeln. Ab 55 Jahren: Depot konservativer gestalten, Auszahlungspläne planen.

Zinsentwicklung 12 Monate Verlauf →
Aktuell (10J)
3,65%
12M Tief
3,38%
12M Hoch
3,65%
12M Schnitt
3,52%
Trend (1J)
+0,21%

Häufige Fragen zur Vorsorge

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  • ETF-Sparplan 2026: Kosten, Rendite und die besten ETFs
  • Riester-Rente 2026: Förderung und ob sie sich lohnt
  • Altersvorsorge 2026: Die drei Säulen im Überblick

    vorsorge berechnen – Infografik
    Vorsorge berechnen – Infografik

    Das deutsche Rentensystem beruht auf drei Säulen: gesetzliche Rente (Umlageverfahren), betriebliche Altersvorsorge (bAV) und private Vorsorge (Riester, Rürup, ETFs, Immobilien). Experten empfehlen, alle drei zu nutzen – die gesetzliche Rente allein reicht für die meisten nicht aus, um den Lebensstandard zu halten.

    Die Rentenlücke – die Differenz zwischen letztem Gehalt und gesetzlicher Rente – beträgt durchschnittlich 40–50 % des letzten Nettoeinkommens. Bei einem Nettogehalt von 2.500 EUR ergibt das eine monatliche Lücke von 1.000–1.250 EUR im Rentenalter. Diese Lücke muss durch eigene Ersparnisse oder andere Vorsorgeformen geschlossen werden.

    Riester vs. Rürup vs. ETF: Was ist besser?

    Riester-Rente lohnt sich besonders für Familien mit Kindern (Zulagen 185 EUR Grundzulage + 300 EUR je Kind) und Niedrigverdiener. Für Selbstständige und Gutverdiener ist die Rürup-Rente steuerlich attraktiver (Beiträge bis 27.566 EUR absetzbar). ETF-Sparpläne bieten die höchste Flexibilität und historisch die beste Rendite – ohne staatliche Förderung, aber auch ohne Einschränkungen bei Auszahlung.

    Betriebliche Altersvorsorge ist für Arbeitnehmer fast immer empfehlenswert: Durch Entgeltumwandlung sparen Sie Steuern und Sozialabgaben, der Arbeitgeber zahlt mindestens 15 % dazu. Ab einer Beitragsdauer von 15+ Jahren und in mittleren Einkommensklassen ist die bAV kaum zu schlagen.

    Weiterführende Informationen: Deutsche Rentenversicherung

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