Immobilien verkaufen 2026: Ablauf, Steuern & Kosten
Wer eine Immobilie verkauft, muss Spekulationssteuer, Maklerprovision und Notarkosten einkalkulieren. Wer 10 Jahre gewartet hat, verkauft steuerfrei. Ein strukturierter Ablauf spart Zeit und Geld.
Lesezeit: ca. 5 Minuten
Immobilie verkaufen: Schritt-für-Schritt 2026
| Schritt | Aufgabe | Dauer |
|---|---|---|
| 1. Marktwert ermitteln | Gutachter, Online-Bewertung oder Makler | 1–2 Wochen |
| 2. Unterlagen zusammenstellen | Grundbuchauszug, Energieausweis, Baupläne | 1–3 Wochen |
| 3. Exposé erstellen | Fotos, Beschreibung, Preis festlegen | 1 Woche |
| 4. Vermarktung | Makler oder privat (ImmoScout, Immowelt) | 4–12 Wochen |
| 5. Kaufvertrag & Notar | Notartermin, Grundbuchumschreibung | 4–6 Wochen |
| 6. Übergabe | Protokoll, Schlüssel, Zählerstände | 1 Tag |
Steuern beim Immobilienverkauf 2026
| Situation | Steuer | Regelung |
|---|---|---|
| Selbst bewohnt (mind. 2 Jahre) | Steuerfrei | § 23 EStG Ausnahme |
| Vermietet, über 10 Jahre gehalten | Steuerfrei | 10-Jahres-Spekulationsfrist |
| Vermietet, unter 10 Jahre | Spekulationssteuer (persönl. ESt-Satz) | Gewinn = Verkaufspreis – Kaufpreis – Kosten |
| Maklerprovision | Geteilt: je 3,57 % Käufer + Verkäufer | Seit 2020 gesetzlich geregelt |
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Der Immobilienkauf 2026 – Worauf Sie achten müssen
Ein Immobilienkauf ist die größte Investition im Leben der meisten Menschen. Neben dem Kaufpreis kommen Nebenkosten von 8–15 % dazu: Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5–6,5 %), Notarkosten (ca. 1,5 %), Grundbucheintragung (0,5 %) und Maklerprovision (3,57 % je Seite). Bei einem Kaufpreis von 400.000 EUR entstehen so bis zu 60.000 EUR Nebenkosten.

Die Finanzierung sollte solide stehen, bevor man ernsthaft sucht. Eine Finanzierungsbestätigung der Bank stärkt die Verhandlungsposition und zeigt dem Verkäufer, dass Sie ernsthaft sind. Empfehlenswert: mindestens 20 % Eigenkapital einbringen, damit sind Nebenkosten gedeckt und die Bank bietet bessere Konditionen.
Lage, Lage, Lage – der wichtigste Faktor bei Immobilien
Die Lage bestimmt langfristig den Wert einer Immobilie. Wichtige Faktoren sind Infrastruktur (ÖPNV, Schulen, Einkaufen), Bevölkerungsentwicklung der Region, Leerstandsquote und Mietpreisniveau. In strukturschwachen Regionen können Kaufpreise zwar günstig sein, aber das Wertsteigerungspotenzial und die Vermietbarkeit sind oft gering.
Eine Faustformel für Kapitalanleger: Der Kaufpreis sollte nicht mehr als das 25-fache der Jahresmiete betragen (Kaufpreismultiplikator). In Großstädten wie München oder Frankfurt liegen Multiplikatoren oft bei 35–50 – was die Eigennutzung attraktiver macht als die Kapitalanlage.
Energieeffizienz: Immer wichtiger beim Hauskauf
Seit der Energiekrise 2022 spielt der Energieausweis eine entscheidende Rolle. Gebäude mit schlechter Energiebilanz (Klasse F–H) sind günstiger in der Anschaffung, aber teuer im Betrieb und im Wert langfristig benachteiligt. KfW-Förderprogramme für energetische Sanierung (BEG-Zuschüsse bis 45 %) machen Modernisierungen attraktiv.
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Die Finanzierung sollte solide stehen, bevor man ernsthaft sucht. Eine Finanzierungsbestätigung der Bank stärkt die Verhandlungsposition und zeigt dem Verkäufer, dass Sie ernsthaft sind. Empfehlenswert: mindestens 20 % Eigenkapital einbringen, damit sind Nebenkosten gedeckt und die Bank bietet bessere Konditionen.
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Eine Faustformel für Kapitalanleger: Der Kaufpreis sollte nicht mehr als das 25-fache der Jahresmiete betragen (Kaufpreismultiplikator). In Großstädten wie München oder Frankfurt liegen Multiplikatoren oft bei 35–50 – was die Eigennutzung attraktiver macht als die Kapitalanlage.
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Weiterführende Informationen: Statistisches Bundesamt (Destatis)


