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Immobilien verkaufen 2026: Ablauf, Steuern & Kosten

Wer eine Immobilie verkauft, muss Spekulationssteuer, Maklerprovision und Notarkosten einkalkulieren. Wer 10 Jahre gewartet hat, verkauft steuerfrei. Ein strukturierter Ablauf spart Zeit und Geld.

10 Jahre3,72%
15 Jahre3,84%
Stand: 14.04.2026 | Quelle: Interhyp

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Immobilie verkaufen: Schritt-für-Schritt 2026

Schritt Aufgabe Dauer
1. Marktwert ermitteln Gutachter, Online-Bewertung oder Makler 1–2 Wochen
2. Unterlagen zusammenstellen Grundbuchauszug, Energieausweis, Baupläne 1–3 Wochen
3. Exposé erstellen Fotos, Beschreibung, Preis festlegen 1 Woche
4. Vermarktung Makler oder privat (ImmoScout, Immowelt) 4–12 Wochen
5. Kaufvertrag & Notar Notartermin, Grundbuchumschreibung 4–6 Wochen
6. Übergabe Protokoll, Schlüssel, Zählerstände 1 Tag
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Steuern beim Immobilienverkauf 2026

Situation Steuer Regelung
Selbst bewohnt (mind. 2 Jahre) Steuerfrei § 23 EStG Ausnahme
Vermietet, über 10 Jahre gehalten Steuerfrei 10-Jahres-Spekulationsfrist
Vermietet, unter 10 Jahre Spekulationssteuer (persönl. ESt-Satz) Gewinn = Verkaufspreis – Kaufpreis – Kosten
Maklerprovision Geteilt: je 3,57 % Käufer + Verkäufer Seit 2020 gesetzlich geregelt

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immobilien verkaufen – Infografik
Immobilien verkaufen – Infografik

Die Finanzierung sollte solide stehen, bevor man ernsthaft sucht. Eine Finanzierungsbestätigung der Bank stärkt die Verhandlungsposition und zeigt dem Verkäufer, dass Sie ernsthaft sind. Empfehlenswert: mindestens 20 % Eigenkapital einbringen, damit sind Nebenkosten gedeckt und die Bank bietet bessere Konditionen.

Lage, Lage, Lage – der wichtigste Faktor bei Immobilien

Die Lage bestimmt langfristig den Wert einer Immobilie. Wichtige Faktoren sind Infrastruktur (ÖPNV, Schulen, Einkaufen), Bevölkerungsentwicklung der Region, Leerstandsquote und Mietpreisniveau. In strukturschwachen Regionen können Kaufpreise zwar günstig sein, aber das Wertsteigerungspotenzial und die Vermietbarkeit sind oft gering.

Eine Faustformel für Kapitalanleger: Der Kaufpreis sollte nicht mehr als das 25-fache der Jahresmiete betragen (Kaufpreismultiplikator). In Großstädten wie München oder Frankfurt liegen Multiplikatoren oft bei 35–50 – was die Eigennutzung attraktiver macht als die Kapitalanlage.

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Seit der Energiekrise 2022 spielt der Energieausweis eine entscheidende Rolle. Gebäude mit schlechter Energiebilanz (Klasse F–H) sind günstiger in der Anschaffung, aber teuer im Betrieb und im Wert langfristig benachteiligt. KfW-Förderprogramme für energetische Sanierung (BEG-Zuschüsse bis 45 %) machen Modernisierungen attraktiv.

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Weiterführende Informationen: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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