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Baunebenkosten 2026: Was zusätzlich zum Hauspreis kommt

10 Jahre3,65%
15 Jahre3,76%
Stand: 11.04.2026 | Quelle: Interhyp

026: Was über den reinen Baupreis hinaus kommt

Baunebenkosten sind die Kosten, die zusätzlich zu den reinen Baukosten anfallen – oft unterschätzt, können sie 15–25 % der Gesamtkosten ausmachen. Wer beim Hausbau nur den Baukörper einplant, erlebt oft böse Überraschungen. Dieser Ratgeber listet alle Baunebenkosten und zeigt, wie man sie realistisch einplant.

Lesezeit: ca. 6 Minuten

Baunebenkosten im Überblick

Kostenart Typische Kosten Wann fällig
Grunderwerbsteuer (auf Grundstück) 3,5–6,5 % des Grundstückskaufpreises Nach Notartermin
Notar & Grundbuch (Grundstück) ca. 1,5–2 % Nach Beurkundung
Architekten-/Planungskosten 10–15 % der Baukosten (HOAI) Phasenweise
Statiker, Gutachten 5.000–20.000 € Vor Baubeginn
Erschließungskosten 10.000–40.000 € Einmalig
Baugenehmigung 500–3.000 € Vor Baubeginn
Bauversicherungen 1.000–3.000 € Während Bau
Außenanlagen (Garten, Einfahrt) 15.000–50.000 € Abschluss
Garage/Carport 8.000–40.000 € Abschluss
Keller/Bodenplatte 20.000–60.000 € Rohbau
Baustrom & -wasser 2.000–5.000 € Während Bau
Umzugskosten 1.500–8.000 € Einzug
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Baunebenkosten: Praxisbeispiel

Beispiel: Einfamilienhaus in Baden-Württemberg, Grundstück 200.000 €, Baukosten 400.000 €:
Grunderwerbsteuer (5 %): 10.000 € | Notar+Grundbuch: 3.500 € | Architekten (12 %): 48.000 € | Statik+Gutachten: 10.000 € | Erschließung: 20.000 € | Außenanlagen: 25.000 € | Sonstiges: 15.000 €
Baunebenkosten gesamt: ca. 131.500 € (≈ 22 % der Gesamtkosten von 600.000 €)

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Der Immobilienkauf 2026 – Worauf Sie achten müssen

Ein Immobilienkauf ist die größte Investition im Leben der meisten Menschen. Neben dem Kaufpreis kommen Nebenkosten von 8–15 % dazu: Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5–6,5 %), Notarkosten (ca. 1,5 %), Grundbucheintragung (0,5 %) und Maklerprovision (3,57 % je Seite). Bei einem Kaufpreis von 400.000 EUR entstehen so bis zu 60.000 EUR Nebenkosten.

baunebenkosten kaufen – Infografik
Baunebenkosten kaufen – Infografik

Die Finanzierung sollte solide stehen, bevor man ernsthaft sucht. Eine Finanzierungsbestätigung der Bank stärkt die Verhandlungsposition und zeigt dem Verkäufer, dass Sie ernsthaft sind. Empfehlenswert: mindestens 20 % Eigenkapital einbringen, damit sind Nebenkosten gedeckt und die Bank bietet bessere Konditionen.

Lage, Lage, Lage – der wichtigste Faktor bei Immobilien

Die Lage bestimmt langfristig den Wert einer Immobilie. Wichtige Faktoren sind Infrastruktur (ÖPNV, Schulen, Einkaufen), Bevölkerungsentwicklung der Region, Leerstandsquote und Mietpreisniveau. In strukturschwachen Regionen können Kaufpreise zwar günstig sein, aber das Wertsteigerungspotenzial und die Vermietbarkeit sind oft gering.

Eine Faustformel für Kapitalanleger: Der Kaufpreis sollte nicht mehr als das 25-fache der Jahresmiete betragen (Kaufpreismultiplikator). In Großstädten wie München oder Frankfurt liegen Multiplikatoren oft bei 35–50 – was die Eigennutzung attraktiver macht als die Kapitalanlage.

Energieeffizienz: Immer wichtiger beim Hauskauf

Seit der Energiekrise 2022 spielt der Energieausweis eine entscheidende Rolle. Gebäude mit schlechter Energiebilanz (Klasse F–H) sind günstiger in der Anschaffung, aber teuer im Betrieb und im Wert langfristig benachteiligt. KfW-Förderprogramme für energetische Sanierung (BEG-Zuschüsse bis 45 %) machen Modernisierungen attraktiv.

Der Immobilienkauf 2026 – Worauf Sie achten müssen

Ein Immobilienkauf ist die größte Investition im Leben der meisten Menschen. Neben dem Kaufpreis kommen Nebenkosten von 8–15 % dazu: Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5–6,5 %), Notarkosten (ca. 1,5 %), Grundbucheintragung (0,5 %) und Maklerprovision (3,57 % je Seite). Bei einem Kaufpreis von 400.000 EUR entstehen so bis zu 60.000 EUR Nebenkosten.

Die Finanzierung sollte solide stehen, bevor man ernsthaft sucht. Eine Finanzierungsbestätigung der Bank stärkt die Verhandlungsposition und zeigt dem Verkäufer, dass Sie ernsthaft sind. Empfehlenswert: mindestens 20 % Eigenkapital einbringen, damit sind Nebenkosten gedeckt und die Bank bietet bessere Konditionen.

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Eine Faustformel für Kapitalanleger: Der Kaufpreis sollte nicht mehr als das 25-fache der Jahresmiete betragen (Kaufpreismultiplikator). In Großstädten wie München oder Frankfurt liegen Multiplikatoren oft bei 35–50 – was die Eigennutzung attraktiver macht als die Kapitalanlage.

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Weiterführende Informationen: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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