Rentenanpassung 2026
026 – wie viel steigt die Rente?
Die Rente wird in Deutschland jährlich zum 1. Juli angepasst. Die Rentenanpassung 2026 orientiert sich an der Lohnentwicklung und dem Nachhaltigkeitsfaktor. 2026 wird eine Rentenerhöhung von rund 3,74 Prozent erwartet – der aktuelle Rentenwert steigt entsprechend.
✓ Zuletzt aktualisiert: April 2026
Rentenanpassungen der letzten Jahre – Tabelle
| Jahr | Rentenanpassung West | Rentenanpassung Ost | Rentenwert West (EUR) |
|---|---|---|---|
| 2019 | +3,18 % | +3,91 % | 33,05 EUR |
| 2020 | +3,45 % | +4,20 % | 34,19 EUR |
| 2021 | +0,00 % (Nullrunde) | +0,72 % | 34,19 EUR |
| 2022 | +5,35 % | +6,12 % | 36,02 EUR |
| 2023 | +4,39 % | +5,86 % | 37,60 EUR |
| 2024 | +4,57 % | +4,57 % | 39,32 EUR |
| 2026 (Prognose) | +3,74 % | +3,74 % | ca. 40,79 EUR |
Wie wird die Rentenanpassung berechnet?
| Faktor | Einfluss | |
|---|---|---|
| Lohnentwicklung | Haupttreiber – steigen Löhne, steigt die Rente | Bruttolöhne +4,1 % in 2024 |
| Rentnerquotient | Verhältnis Rentner zu Beitragszahler – dämpfend | Leicht negativ wegen Demografieeffekt |
| Nachhaltigkeitsfaktor | Schützt Beitragszahler bei hoher Rentnerquote | Leichte Bremsung |
| Rentenanpassungsformel | Kombination aller Faktoren | Ergebnis: ca. +3,74 % |
Angleichung Ost-West – abgeschlossen 2024
Seit dem 1. Juli 2024 gibt es in Deutschland einen einheitlichen Rentenwert für Ost und West. Die jahrzehntelange Unterscheidung (verschiedene Rentenformelwerte und Beitragsbemessungsgrenzen) ist damit beendet. Ab 2026 gilt dieselbe Rentenanpassung bundesweit.
Rentenanpassungsmitteilung – was Rentner erhalten
- Wer bekommt die Mitteilung? Alle Rentenbezieher erhalten von der Deutschen Rentenversicherung eine jährliche Rentenanpassungsmitteilung mit der neuen Rentenhöhe ab Juli.
- Inhalt: Bisherige Rente, neuer Rentenwert, erhöhter Auszahlungsbetrag ab Juli.
- Steuern: Höhere Rente bedeutet auch höhere Rentensteuer-Bemessungsgrundlage – ggf. Steuerpflicht prüfen.
- Krankenversicherung: Steigende Rente kann KV-Beiträge erhöhen (Beitrag aus GKV-Rente).
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FAQ – Rentenanpassung
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Altersvorsorge 2026: Die drei Säulen im Überblick

Das deutsche Rentensystem beruht auf drei Säulen: gesetzliche Rente (Umlageverfahren), betriebliche Altersvorsorge (bAV) und private Vorsorge (Riester, Rürup, ETFs, Immobilien). Experten empfehlen, alle drei zu nutzen – die gesetzliche Rente allein reicht für die meisten nicht aus, um den Lebensstandard zu halten.
Die Rentenlücke – die Differenz zwischen letztem Gehalt und gesetzlicher Rente – beträgt durchschnittlich 40–50 % des letzten Nettoeinkommens. Bei einem Nettogehalt von 2.500 EUR ergibt das eine monatliche Lücke von 1.000–1.250 EUR im Rentenalter. Diese Lücke muss durch eigene Ersparnisse oder andere Vorsorgeformen geschlossen werden.
Riester vs. Rürup vs. ETF: Was ist besser?
Riester-Rente lohnt sich besonders für Familien mit Kindern (Zulagen 185 EUR Grundzulage + 300 EUR je Kind) und Niedrigverdiener. Für Selbstständige und Gutverdiener ist die Rürup-Rente steuerlich attraktiver (Beiträge bis 27.566 EUR absetzbar). ETF-Sparpläne bieten die höchste Flexibilität und historisch die beste Rendite – ohne staatliche Förderung, aber auch ohne Einschränkungen bei Auszahlung.
Betriebliche Altersvorsorge ist für Arbeitnehmer fast immer empfehlenswert: Durch Entgeltumwandlung sparen Sie Steuern und Sozialabgaben, der Arbeitgeber zahlt mindestens 15 % dazu. Ab einer Beitragsdauer von 15+ Jahren und in mittleren Einkommensklassen ist die bAV kaum zu schlagen.
Weiterführende Informationen: Deutsche Rentenversicherung

