Mindestlohn 2026
026 – 12,82 EUR pro Stunde und Entwicklung
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt seit dem 1. Januar 2026 12,82 EUR pro Stunde (brutto). Er gilt für alle Arbeitnehmer ab 18 Jahren – egal ob Vollzeit, Teilzeit oder Minijob. Wer weniger zahlt, macht sich strafbar.
✓ Zuletzt aktualisiert: April 2026
026
| Zeitraum | Mindestlohn (brutto/Stunde) | Monatslohn (173 h/Mo) |
|---|---|---|
| Januar 2015 | 8,50 EUR | ca. 1.470 EUR |
| Januar 2017 | 8,84 EUR | ca. 1.529 EUR |
| Januar 2019 | 9,19 EUR | ca. 1.590 EUR |
| Januar 2020 | 9,35 EUR | ca. 1.618 EUR |
| Oktober 2022 | 12,00 EUR | ca. 2.076 EUR |
| Januar 2024 | 12,41 EUR | ca. 2.147 EUR |
| Januar 2026 | 12,82 EUR | ca. 2.218 EUR |
Für wen gilt der Mindestlohn?
| Gruppe | Mindestlohn gilt? | Details |
|---|---|---|
| Vollzeitbeschäftigte | Ja | Für jede Arbeitsstunde |
| Teilzeitkräfte | Ja | Für alle geleisteten Stunden |
| Minijobber | Ja | Max. 538 EUR/Mo → max. ca. 41,9 h/Mo |
| Auszubildende | Nein (eigene Mindestausbildungsvergütung) | Mindestausbildungsvergütung 2026: 682 EUR/Mo |
| Unter 18 Jahre ohne Ausbildung | Nein | Kein Anspruch |
| Praktikanten (Pflichtpraktikum) | Nein | Freiwilliges Praktikum über 3 Monate: Ja |
| Selbstständige | Nein | MiLoG gilt nur für Arbeitnehmer |
Was bedeutet 12,82 EUR Mindestlohn in der Praxis?
- Monatslohn Vollzeit (40 h/Woche, 173 h/Mo): ca. 2.218 EUR brutto
- Nettolohn (Steuerklasse I): ca. 1.550–1.600 EUR netto
- Minijob-Grenze: Wer 538 EUR/Mo verdient, darf maximal 41,9 h/Mo arbeiten
- Jährliches Einkommen: ca. 26.620 EUR brutto bei Vollzeit
Mindestlohn nicht erhalten – was tun?
- Arbeitgeber ansprechen: Schriftlich Nachzahlung verlangen – Verjährung 3 Jahre
- Zollbehörde melden: Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) – anonym möglich
- Arbeitsgericht: Klage auf Lohnnachzahlung – keine Klagefrist für rückständige Löhne
- Bußgeld für Arbeitgeber: Bis 500.000 EUR bei Mindestlohnverstößen
Testsieger
- Deutschlands größter Vermittler
- Über 500 Bankpartner im Vergleich
- Persönliche Beratung vor Ort & online
- Kostenlose & unverbindliche Beratung
Erfahrung
- Seit 1954 am Markt
- Über 600 Finanzierungspartner
- Persönlicher Berater vor Ort
- Spezialist für Anschlussfinanzierung
Digital
- Online-Beratung in 24 Stunden
- Über 450 Bankpartner
- Kostenloser Finanzierungsvorschlag
- Top-Bewertungen bei Trustpilot
- Über 70 Kreditpartner im Vergleich
- TÜV-geprüft & sicher
- Kostenlos & unverbindlich
- Sofortangebote online
- Deutschlands größtes Vergleichsportal
- Sofortangebote online
- Neutral & unabhängig
- Über 20 Jahre Erfahrung
Günstig
- Spezialist für niedrige Bauzinsen
- Unabhängige Beratung
- Schnelle Kreditentscheidung
- Persönlicher Ansprechpartner
- Genossenschaftsbank mit fairen Zinsen
- Regional verwurzelt
- Transparente Konditionen
- Persönliche Betreuung
FAQ – Mindestlohn
Verwandte Themen
- Arbeitnehmer-Rechte 2026 – alle gesetzlichen Ansprüche
- Minijob 2026 – Grenzen und Mindestlohn
- Brutto-Netto-Rechner 2026 – Nettolohn berechnen
- Lohnerhöhung 2026 – Netto-Effekt verstehen
- Gehaltsabrechnung 2026 – alle Abzüge erklärt
- Teilzeit 2026 – Rechte und Mindestlohn
- Sozialabgaben 2026 – was vom Gehalt abgezogen wird
- Arbeitsvertrag – Mindestlohn als Pflichtangabe
Weiterlesen: Tarifvertrag — Rechte und Tariflohn erklärt
Zinsen verstehen: So funktioniert der Zinsmarkt
Der Leitzins der EZB ist der wichtigste Hebel für Spar- und Kreditzinsen in Deutschland. Steigt der Leitzins, werden Kredite teurer und Sparzinsen besser. Fällt er, sinken Kreditkosten – aber auch Tagesgeld und Festgeld rentieren weniger. Der Transmissionskanal vom EZB-Entscheid zum Kundenprodukt dauert meist 1–3 Monate.
Bei Baufinanzierungen ist nicht der EZB-Leitzins direkt maßgeblich, sondern die 10-jährigen Bundesanleihen. Diese bilden den Referenzrahmen für Hypothekenzinsen. Wenn die Inflation sinkt und die Wirtschaft schwächelt, fallen Anleihezinsen – und damit auch Bauzinsen.
So vergleichen Sie Zinsen richtig
Beim Vergleich von Spar- und Kreditangeboten ist der effektive Jahreszins entscheidend, nicht der Nominalzins. Der Effektivzins berücksichtigt alle Kosten und Gebühren. Bei Tagesgeld und Festgeld gibt es keine Gebühren – hier entsprechen Nominal- und Effektivzins einander.
Wichtig: Neukunden-Aktionszinsen bei Tagesgeld laufen oft nur 3–6 Monate. Danach gilt der deutlich niedrigere Bestandskundenzins. Wer maximale Rendite will, muss bereit sein, regelmäßig den Anbieter zu wechseln. Alternativ bieten Festgeldleiter (mehrere Festgelder gestaffelt) Flexibilität bei gleichzeitig hoher Rendite.
Zinseszins: Der stärkste Effekt im Finanzbereich
Der Zinseszins-Effekt entfaltet seine volle Kraft über lange Zeiträume. Wer jeden Monat 200 EUR bei 3 % Festgeldrendite anlegt, hat nach 10 Jahren 27.955 EUR – davon 3.955 EUR reine Zinsen. Bei ETFs (angenommene 7 % p.a.) wären es 34.606 EUR – 10.606 EUR Rendite auf dieselben Einzahlungen. Der Unterschied wächst mit der Zeit exponentiell.

Weiterführende Informationen: Deutsche Bundesbank

