Bausparförderung 2026: Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage
026: Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage
Der Staat fördert das Bausparen mit zwei attraktiven Zulagen: der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage. Wer einen Bausparvertrag bespart, kann jedes Jahr staatliche Prämien kassieren — unabhängig vom aktuellen Zinsniveau.
026: Voraussetzungen und Betrag
| Merkmal | |
|---|---|
| Prämiensatz | 10 % der eingezahlten Beträge |
| Max. förderfähiger Betrag (ledig) | 700 € pro Jahr |
| Max. förderfähiger Betrag (verheiratet) | 1.400 € pro Jahr |
| Maximale Prämie (ledig) | 70 € pro Jahr |
| Maximale Prämie (verheiratet) | 140 € pro Jahr |
| Einkommensgrenze (ledig) | 35.000 € zu versteuerndes Jahreseinkommen |
| Einkommensgrenze (verheiratet) | 70.000 € zu versteuerndes Jahreseinkommen |
| Mindestsparzeit | 7 Jahre (bei wohnungswirtschaftlicher Verwendung freigegeben) |
| Verwendungszweck | Wohnungswirtschaftlich (Bau, Kauf, Renovierung) |
Arbeitnehmersparzulage für Bausparverträge
| Merkmal | |
|---|---|
| Zulagensatz | 9 % auf vermögenswirksame Leistungen |
| Max. förderfähige VL (Bausparen) | 470 € pro Jahr |
| Maximale Zulage | 43 € pro Jahr |
| Einkommensgrenze (ledig) | 17.900 € zu versteuerndes Jahreseinkommen |
| Einkommensgrenze (verheiratet) | 35.800 € zu versteuerndes Jahreseinkommen |
| Beantragung | Über Einkommensteuer-Erklärung, Anlage VL |
Kombination: Wohnungsbauprämie und VL-Zulage
Wer beides kombiniert, erhält auf den Bausparvertrag bis zu 113 Euro Förderung jährlich (70 + 43 Euro). Über die typische 7-jährige Ansparphase summiert sich das auf bis zu 791 Euro reine Staatszulagen — ohne eigene Rendite des Bausparvertrages. Verheiratete erzielen bis zu 1.582 Euro Förderung in sieben Jahren.
Häufige Fragen zur Bausparförderung
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Der Immobilienkauf 2026 – Worauf Sie achten müssen
Ein Immobilienkauf ist die größte Investition im Leben der meisten Menschen. Neben dem Kaufpreis kommen Nebenkosten von 8–15 % dazu: Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5–6,5 %), Notarkosten (ca. 1,5 %), Grundbucheintragung (0,5 %) und Maklerprovision (3,57 % je Seite). Bei einem Kaufpreis von 400.000 EUR entstehen so bis zu 60.000 EUR Nebenkosten.
Die Finanzierung sollte solide stehen, bevor man ernsthaft sucht. Eine Finanzierungsbestätigung der Bank stärkt die Verhandlungsposition und zeigt dem Verkäufer, dass Sie ernsthaft sind. Empfehlenswert: mindestens 20 % Eigenkapital einbringen, damit sind Nebenkosten gedeckt und die Bank bietet bessere Konditionen.
Lage, Lage, Lage – der wichtigste Faktor bei Immobilien
Die Lage bestimmt langfristig den Wert einer Immobilie. Wichtige Faktoren sind Infrastruktur (ÖPNV, Schulen, Einkaufen), Bevölkerungsentwicklung der Region, Leerstandsquote und Mietpreisniveau. In strukturschwachen Regionen können Kaufpreise zwar günstig sein, aber das Wertsteigerungspotenzial und die Vermietbarkeit sind oft gering.
Eine Faustformel für Kapitalanleger: Der Kaufpreis sollte nicht mehr als das 25-fache der Jahresmiete betragen (Kaufpreismultiplikator). In Großstädten wie München oder Frankfurt liegen Multiplikatoren oft bei 35–50 – was die Eigennutzung attraktiver macht als die Kapitalanlage.
Energieeffizienz: Immer wichtiger beim Hauskauf
Seit der Energiekrise 2022 spielt der Energieausweis eine entscheidende Rolle. Gebäude mit schlechter Energiebilanz (Klasse F–H) sind günstiger in der Anschaffung, aber teuer im Betrieb und im Wert langfristig benachteiligt. KfW-Förderprogramme für energetische Sanierung (BEG-Zuschüsse bis 45 %) machen Modernisierungen attraktiv.

Weiterführende Informationen: Statistisches Bundesamt (Destatis)

