immobilien als altersvorsorge berechnen

Immobilien als Altersvorsorge 2026: Rendite, Risiken & Alternativen

Immobilien gelten in Deutschland als Klassiker der Altersvorsorge – „Betongold“ soll vor Inflation schützen und im Alter mietfreies Wohnen ermöglichen. Doch lohnt sich der Kauf wirklich? Ein nüchterner Vergleich mit ETFs und Rentenversicherungen.

10 Jahre3,00%
15 Jahre3,12%
Stand: 13.05.2026 | Quelle: Interhyp

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Immobilie vs. ETF als Altersvorsorge: Direktvergleich

Kriterium Eigenheim Vermietete Immobilie ETF-Sparplan
Rendite p.a. 3–5 % (gesparte Miete + Wertsteigerung) 3–6 % (Mietrendite + Wertsteigerung) 7–9 % (historisch MSCI World)
Liquidität Sehr gering Gering Sehr hoch (täglich)
Diversifikation Keine Gering Hoch (1.600+ Unternehmen)
Aufwand Mittel (Instandhaltung) Hoch (Mieter, Verwaltung) Sehr gering
Steuervorteil Mietfreiheit steuerfrei AfA, Werbungskosten absetzbar Sparerpauschbetrag 1.000 EUR
Fremdkapitalhebel Ja (Kredit) Ja (Kredit) Nein
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Zins 3,00 % (10J) | Annuitätendarlehen

Mietrendite berechnen: Richtwerte 2026

Lage Kaufpreis/m² Miete/m² Bruttorendite
München/Frankfurt (Top) 7.000–10.000 EUR 18–25 EUR 2,5–3,5 %
Hamburg/Berlin (A-Stadt) 4.500–7.000 EUR 14–20 EUR 3–4 %
Mittelstadt (B-Lage) 2.000–3.500 EUR 8–12 EUR 4–6 %
Ländliche Regionen 800–2.000 EUR 5–8 EUR 5–8 % (höheres Leerstandsrisiko)

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immobilien als altersvorsorge berechnen – Infografik
Immobilien als altersvorsorge berechnen – Infografik

Die Rentenlücke – die Differenz zwischen letztem Gehalt und gesetzlicher Rente – beträgt durchschnittlich 40–50 % des letzten Nettoeinkommens. Bei einem Nettogehalt von 2.500 EUR ergibt das eine monatliche Lücke von 1.000–1.250 EUR im Rentenalter. Diese Lücke muss durch eigene Ersparnisse oder andere Vorsorgeformen geschlossen werden.

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Betriebliche Altersvorsorge ist für Arbeitnehmer fast immer empfehlenswert: Durch Entgeltumwandlung sparen Sie Steuern und Sozialabgaben, der Arbeitgeber zahlt mindestens 15 % dazu. Ab einer Beitragsdauer von 15+ Jahren und in mittleren Einkommensklassen ist die bAV kaum zu schlagen.

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Weiterführende Informationen: Deutsche Rentenversicherung

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